Second Life für Mineralwollverschnitt

Second Life für Mineralwollverschnitt

Früher landete der Mineralwollverschnitt, der zum Beispiel bei der Produktion von wärmegedämmten Türen anfällt, im Müll. Heute verhelfen wir ihm zu einem zweiten Leben: als Einblasdämmung oder Isolierung für Kaminrohre. Und das ohne zusätzlichen Energieeinsatz.

Doch unsere Nachhaltigkeitsstrategie reicht noch weiter. Hintergrund: Bei Recycling- und Weiterverwendungsprozessen wird oft nur auf die neue Nutzung des Materials geschaut. Häufig liegen Herausforderungen aber auch in anderen Prozessschritten – hier zum Beispiel in der Logistik: Der Verschnitt ist voluminös und nur wenig davon passt auf einen Lkw – der Transport würde so hohe CO2-Emissionen verursachen. Unsere Lösung: eine optimierte Logistik! In einem ersten Schritt erhöhten wir durch den Einsatz von Selbstpresscontainern das Transportgewicht von 2,9 auf 4,26 Tonnen. So sind weniger Fahrten notwendig. Doch wir haben weiter investiert, um die Logistik zu optimieren: In einer neuen Halle sorgt eine Kanalballenpresse nun für die optimale Komprimierung der Mineralwolle. Das Ergebnis: bis zu 85 Prozent weniger Transporte – bei bis zu 19,8 Tonnen pro Lkw.

Werke, bei denen nur wenig Mineralwollverschnitt anfällt, sammeln diesen in BigPacks und transportieren ihn so zum Lieferanten zurück. Dieser übernimmt das Recycling, und das Material bleibt als Rohstoff im Kreislauf erhalten. 

  • 100 % der Mineralwollreste, die früher im Müll landeten, erhalten jetzt ein zweites Leben
  • 85 % weniger Transporte dank optimierter Logistik 

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